
Wilhelm Maria Hubertus Leibl
Wilhelm Maria Hubertus Leibl (* 23. Oktober 1844 in Köln; † 14. Dezember 1900 in Würzburg) war als Maler ein bedeutender Vertreter des Realismus in Deutschland.
Wilhelm Leibl war der Sohn des Kölner Domkapellmeisters Carl Leibl und dessen Ehefrau Maria Gertrud Lemper. Großeltern waren Karl Ferdinand Leibl und Maria Regina Theresia Wagner aus Landau und Dr. Jakob Lemper, Professor am Kölner Gymnasium Montanum, und Anna Catharina Franziska Blanck aus Köln.
Wilhelm Leibl erhielt seine erste Ausbildung als Schlosser bei Hermann Becker in Köln. Ab 1864 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste München bei den Lehrern Hermann Anschütz, Alexander Strähuber, Arthur Georg von Ramberg und 1868 bei Carl Theodor von Piloty. 1869 teilte er sich ein gemeinsames Atelier in München mit den Malern Theodor Alt, Rudolf Hirth du Frênes und Johann Sperl. Das Hauptwerk dieser Frühzeit, das Bildnis der Frau Gedon (1868/69; München, Neue Pinakothek), brachte ihn in freundschaftlichen Kontakt mit Gustave Courbet. Der Franzose Courbet hatte mit seinen realistischen Bildern und ihrer egalitären Flächenstruktur sehr viel Aufmerksamkeit erregt. Leibl reiste nach Paris, wo er auch die Malerei Édouard Manets kennenlernte.
In München versammelte Leibl 1870 gleich gesinnte Maler, den Leibl-Kreis, um sich (Wilhelm Trübner, Carl Schuch, Theodor Alt, Karl Haider, zeitweilig auch Hans Thoma). Seit 1873 zog sich Leibl vom Münchner Kunstbetrieb zurück und lebte mit dem Maler Johann Sperl in Berbling und Bad Aibling in Oberbayern. 1892 wurde Leibl zum Professor ernannt. Er war schwer herzleidend, ging deshalb im Mai/Juni 1900 zur Kur nach Bad Nauheim und in eine Klinik in Würzburg, wo er starb.
Seine Büste fand Aufstellung in der Ruhmeshalle in München. 1931 wurde die Wilhelm-Leibl-Gasse in Wien-Hietzing nach ihm benannt.
Schlagworte: Zeitung, Zimmer, Stühle, Tische, Fenster, Holzboden
Neue Staatsgalerie, München
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Schlagworte: Frau, weiß, jung, Schal
Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
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Schlagworte: Realismus, Genremalerei, Deutschland, 19. Jahrhundert, Menschendarstellung
Kunsthalle, Hamburg
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Das Bild, die Aphrodite in der Muschel alleine betrachtet, ist bezaubernd und re...
05.05.2012, 00:10 Uhr
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"die eigenen Sinneseindrücke zu realisieren", eine wirkliche edle Tatsache in se...
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Interessantes Bild, das ganze fast mit grünen Farbvariationen betont. Eins von s...
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dvw:
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Stimmt @Silvana! Auch die Details, wie die bratenden Eier, der Schatten des Mess...
27.04.2012, 15:25 Uhr
Monet beim Malen i...
Robert:
Pierre-Auguste Renoir besticht durch seine prägnante und teilweise blasse anmute...
12.04.2012, 15:33 Uhr
Unbek. Künstler ? ...
Philipp Jung:
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12.04.2012, 15:32 Uhr
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